Nach einer guten Nacht alleine in meinem 30 Betten Schlafsaal starte ich um 7:30 Uhr von meiner Pippi Langstrumpf-Herberge. So idyllisch wie es auf diesem „Urlaub-auf-dem-Bauernhof-Anwesen“ auch ist, ist es mit dem schlafen schwierig: die Hunde bellen in der Nacht und bereits ab 3:00 Uhr fangen die Hähne an zu krähen. Die Pfauen stimmen mit ein. Die Fledermäuse flattern noch durch die Gegend, eine hat sich in meinen Schlafsaal verirrt.
Es ist diesig und tief in den Tälern steht der Nebel.
Nach einer Dreiviertelstunde bin ich im Ort. Die erste offene Bar ist meine. Ich treffe auf Brigitte von gestern Abend. Peter kommt dazu. Wir frühstücken gemeinsam und brechen gemeinsam auf. Wir gehen die alternative Route am Wasser entlang. Es ist wunderschön idyllisch und wir sind fast ganz alleine.
Peter ist Orthopäde und so liegt es auf der Hand, dass wir heute eine 23km-gratis-Privat-Sprechstunde bekommen ;) Danke Peter :)
Brigitte macht keine langen Etappen mehr und nach 18km verabschieden wir uns von ihr vor ihrer Herberge.
Zwei Stunden haben wir noch vor uns. Um 15:00 Uhr sind wir an unserer Herberge. Mitten in der Pampa. Neben einem Bauernhof, spezialisiert auf Kuhhaltung.
Geruch und Fliegenvorkommen sind hier zu ignorieren. Viel mehr als den Bauernhof und die Herberge sowie den gegenüberliegenden Friedhof hat der Ort nicht zu bieten. Wir treffen auf Dina. Nach dem Pilgermenü setzen wir uns auf Schokolade und Vino Tinto vor dir Herberge und genießen die Sonne.





















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